Eine Biene als Zeichen des Engagements

Hepberg (DK) Die Grundschule Hepberg engagiert sich in besonderer Weise im Bereich Klimawandel und Umweltschutz. Dafür ist sie nun vom Staatsministerium gewürdigt worden: Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf zeichnete sie als ,,Umweltschule in Europa" mit zwei Sternen aus.

Eine Auszeichnung der besonderen Art verlieh Staatsministerin Ulrike Scharf der Grundschule Hepberg. Der Leiter der Umwelt-AG, Rektor Hans Bayerlein, und vier Schüler der vierten Klassen - Noah Scholtyssek (von links), Aaron Poser, Maria Seitz und Johanna Händel - nahmen den Preis entgegen. - Foto: privat

Dieser Wettbewerb, der europaweit ausgeschrieben ist, wird vom Bayerischen Umweltministerium gefördert. Dafür müssen zwei Projekte zum Thema Umwelt oder Nachhaltigkeit bearbeitet, dokumentiert und der Jury aus Vertretern des Umwelt- und des Kultusministeriums sowie weiterer Gremien vorgelegt werden. "Mit der Auszeichnung wollen wir Kinder und Jugendliche motivieren, sich während und auch nach ihrer Schulzeit für den Umweltschutz zu engagieren. Gleichzeitig können die Schüler mit ihrem Einsatz Vorbild für andere sein", betonte Scharf bei der Feier im Erdinger Korbinian-Aigner-Gymnasium. In diesem Jahr wurden 348 Schulen in Bayern ausgezeichnet.

Der Weg zu dieser Auszeichnung war nicht leicht. Die Umwelt-AG mit Schülern und Schülerinnen der dritten und vierten Jahrgangsstufen haben dafür viel Zeit und Mühe investiert. Thema Nummer eins war der Klimawandel: Wie gebietet man ihm Einhalt? Altersgemäß aufbereitet mit dem kleinen Eisbären, dessen Lebensraum immer kleiner wird, konnte die Thematik verständlich gemacht werden. Die daraus gezogene Folgerung: Hier hilft nur Energiesparen. Die Umwelt-AG erarbeitete zahlreiche Möglichkeiten, auf einfache Art und Weise den Kohlendioxidausstoß zu reduzieren. In einem Umweltheft, das auf dem Schulfest verkauft wurde, sind diese Verhaltensmuster in Wort und Bild festgehalten. Zudem erinnert das Energiesparhaus in der Aula auch immer wieder die Eltern, im Haushalt Energie zu sparen.

Im zweiten Bereich ging es darum, den Umweltgedanken und die Umweltaktivitäten im Profil der Grundschule Hepberg zu verankern. In Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat wurde ein neues Logo entwickelt, das diesen Gedanken schon im äußeren Erscheinungsbild der Schule widerspiegelt. Mit der professionellen Unterstützung von Bettina Krugsperger wurden drei Vorschläge erarbeitet. Schüler, Eltern und Lehrkräfte entschieden sich für die Biene als zentrales Element. Sie steht für soziale Tugenden, aber auch als Botschafterin für eine nachhaltige Entwicklung. Das Logo wurde als großer Schriftzug am Schulgebäude angebracht, wird in Briefbögen und Infoblättern verwendet und findet sich auch auf den Schul-T-Shirts.

An der Preisverleihung durften vier Schüler der vierten Klassen teilnehmen. Die Preise, eine Urkunde und eine Fahne überreichte die Umweltministerin persönlich. Die Grundschule Hepberg erhielt diesen Titel bereits zum dritten Mal.

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